Stromerzeuger – In 6 Schritten zur perfekten Lösung

Wenn Sie einen Generator kaufen wollen, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Wir erklären Ihnen daher in 6 Schritten, wie Sie den für Ihre Situation besten Generator auswählen können.

1. Schritt: Benötigen Sie 230V oder 400V als Spannung?

Bestimmen Sie, welche Spannung Sie benötigen. In Ihrem Zählerschrank kann dies 230V oder 400V sein. Soll der Generator die gesamte Netzspannung, d.h. die gesamte Stromversorgung in Ihrem Haus übernehmen?

Wenden Sie sich in diesem Fall immer an einen anerkannten Installateur, der Erfahrung mit der gewünschten Installation hat. Zusätzlich zu einem geeigneten Generator benötigen Sie zusätzliche Geräte, wie z.B. eine Netzübernahmestation (so wird sichergestellt, dass Ihre Geräte nicht versehentlich eine doppelte Spannungsversorgung vom Arbeitsgenerator und vom Energieversorger erhalten, wenn der Stromausfall behoben ist).

In Anbetracht des Fachcharakters und der vielen spezifischen Aufstellungen und Wünsche möchten wir Sie dazu an einen (lokalen) Fachinstallateur verweisen.

Für die meisten Menschen ist jedoch eine freie Anordnung des Generators, an den die Anlage angeschlossen ist, ausreichend. Wenn Sie Peripheriegeräte mit Strom versorgen wollen, der einen Strom (Anschlussspannung von 400V) benötigt, wie z.B. eine 400V Schweißmaschine oder einen Kompressor, wählen Sie einen Generator mit einem 3-phasigen (400V) Anschluss.

Möchten Sie nur eine Kaffeemaschine, einen Kühlschrank oder eine Drillmaschine anschließen? Dann genügt eine einphasige (230V), wie z.B. der Denqbar DQ-0228 3,6kW Wechselrichter Generator – Einheit mit Fernbedienung 3600ER von 230 Volt.

2. Schritt: Welche Geräte möchte ich anschließen?

Nicht alle Geräte können an jeden Generatortyp angeschlossen werden. Ein Generator erzeugt eine schwankende Ausgangsspannung (Volt), wenn er nicht mit zusätzlichen Werkzeugen ausgestattet ist.

Das bedeutet, dass die von ihm abgegebene Spannung variiert. Bestimmte Geräte, wie z.B. ein Computer oder ein HR-Kessel, können dies nicht bewältigen. Das sind sehr empfindliche Geräte. Wenn Sie diese anschließen wollen, dann sollten Sie sich idealerweise einen Wechselrichter-Generator ansehen.

Dieser hat einen elektronischen Spannungsregler, der eine sehr schöne Sinusspannung liefert, die alle Peripheriegeräte verarbeiten können. Ein Inverter ist kompakt und handlich in der Handhabung und durch sein geräuschreduzierendes Gehäuse zudem geräuscharm. Dieser geräuscharme Generator eignet sich daher für den Anschluss einer empfindlichen Temperatur, wie z.B. Laptop, Computer oder Fernseher und ist ideal für ein Boot, Camping oder Festival!

Eine weitere Art von Generator ist ein Generator, der mit einem automatischen Spannungsregler (AVR) ausgestattet ist. Dadurch wird sichergestellt, dass die Ausgangsspannung so geregelt wird, dass Spannungsunterschiede begrenzt werden (die Spannungsabfälle und -spitzen müssen zwischen 200V und 250V liegen).

Wenn das Gerät mit einem AVR (Automatischer Spannungsregler) ausgestattet ist, liegen die Spannungsdifferenzen zwischen 1 und 2%. Theoretisch könnte man ein sehr empfindliches Gerät finden, das selbst mit dieser begrenzten Spannungsdifferenz nicht zurechtkommt. Im Zweifelsfall empfehlen wir Ihnen, einen Generator mit Wechselrichtertechnik zu wählen.

Daher ist es wichtig, genau zu sehen, was Sie verbinden möchten. Wie bereits erwähnt, können empfindliche Geräte nicht mit einem Generator umgehen, der in seinen Spannungen variiert. Für solche Geräte wie Ihren Computer, LCD-TV oder HR-Kessel ist es wichtig, einen Inverter oder AVR-Generator zu wählen. Weniger empfindliche Geräte wie Gefrierschrank, Staubsauger oder Toaster können problemlos an einen Standardgenerator angeschlossen werden.

Wenn Sie interessiert sind, schauen Sie sich unser Angebot an Wechselrichter-Generatoren an.

Bei Nässe gelten besondere Bedingungen. Diesen haben wir einen eigenen kleinen Artikel gewidmet, den Sie hier nachlesen können.

3. Schritt: Welche Leistung brauchen Sie?

Es gibt jedoch noch einen anderen sehr wichtigen Faktor zu berücksichtigen: den so genannten Spitzenstromkoeffizienten. Die meisten elektrischen Geräte benötigen beim Start etwas mehr Strom von der Stromquelle (Netz oder Generator) als im Betrieb:

Spitzenstromaufnahme. Dies ist in der Regel kein Problem für das Netz; bei einem Generator besteht die Gefahr, dass die Dauerleistung und eventuell auch die maximale Leistung des Generators überschritten wird. Letzteres führt zu Problemen: Die Pumpen-Motoreinheit ist „zu leicht“, um das Gerät zu starten, obwohl sie es nach dem Betrieb richtig bedienen könnte.

Eine Lösung könnte darin bestehen, die Geräte in einer anderen Reihenfolge anzuschließen: zuerst das Gerät mit der höchsten Spitzenstromaufnahme und nur wenn es ruhig läuft, den Rest, um den Leistungsbedarf zu senken. Schließen Sie auf jeden Fall nicht alle Geräte gleichzeitig an! Einige Geräte benötigen einen so hohen Spitzenstromverbrauch, dass er beim Kauf eines Netzteils berücksichtigt werden muss.

Ein berüchtigtes Beispiel dafür ist die Kühlanlage. Im Allgemeinen haben schwerere Motoren und Pumpen einen höheren Koeffizienten als leichtere. Geräte ohne Motor (Lampen, etc.) haben einen Koeffizienten von 1.

Der Spitzenstromkoeffizient wird einfach ausgedrückt, wie oft das Gerät seinen normalen Stromverbrauch benötigt. Wenn ein Staubsauger einen Spitzenstromkoeffizienten von 2 hat, benötigt ein 1000W Staubsauger daher maximal (und für eine sehr kurze Zeit) 2000W.

Eine Übersicht über die gängigsten Spitzenstromkoeffizienten haben wir am Ende dieser Anleitung zusammengestellt. Hier finden Sie auch eine praktische Umrechnungstabelle, mit der Sie Ihre benötigte Leistung einfach berechnen können.

Wie in Schritt 3 erwähnt, finden Sie in der folgenden Übersicht der gängigsten elektrischen Betriebsmittel einen Spitzenstromkoeffizienten: den Faktor, mit dem die Leistung des Gerätes multipliziert werden soll. Diese Zahlen sind indikativ und können je nach Marke/Motor variieren.

Im Zweifelsfall können Sie jederzeit den genauen Spitzenstromkoeffizienten beim Hersteller oder Lieferanten des Gerätes anfordern.

Wenn der Motor der Pumpen-Motoreinheit nach einem erfolgreichen Start nicht die erforderliche Drehzahl erreichen oder nicht konstant halten kann, ist es ratsam, die folgenden Punkte zu beachten:

  • Schieben Sie den Choke zurück, der Motor ist bereits erwärmt.
  • Kraftstoffversorgung prüfen
  • Überprüfen Sie die Einstellung des Vergasers (reinigen und ggf. zurücksetzen).
  • Luftfilter auf Reinheit prüfen (reinigen oder ggf. ersetzen)
  • Zündmechanismus prüfen
  • Drehzahlregler prüfen (im Fehlerfall, Reset)
  • Zündfunke der Zündkerze prüfen (Funken)

4. Schritt: Wie möchten Sie den Generator starten?

Bei der Auswahl Ihres Generators ist es auch sinnvoll, sich die Art und Weise anzusehen, wie der Generator gestartet wird. Die kompakten Modelle beginnen oft manuell mit einem Kordelzug oder eventuell mit einem Elektrostarter. Schwerere Modelle starten nur mit einem Elektrostarter. Einige Modelle sind heute sogar mit einer Fernbedienung ausgestattet. Das bedeutet, dass Sie nicht einmal von Ihrem Sitz aufstehen müssen, um den Generator zu starten, und die dafür erforderliche Energie wird von einer eingebauten Batterie geliefert.

Sie haben also drei Möglichkeiten:

  • Manuelles Starten mit Hilfe eines Kordelzuges
  • Manuelles Starten mit einem Elektrostarter
  • Fernstart über die Fernbedienung mit einem Elektrostarter

Kunden beklagen sich oft darüber, dass ihr Kondensator defekt ist. Dies geschieht bei einphasigen (230V) Generatoren. In der Regel handelt es sich um eine Überspannung des Kondensators. Der Kondensator kann sich bei Überspannung überhitzen und eventuell platzen. Eine Überspannung des Kondensators kann auftreten, wenn:

  • Die Motordrehzahl des Aggregats ist zu hoch.
  • Eine Überlastung wird vermieden. Dies kann dazu führen, dass die Motordrehzahl für kurze Zeit zu hoch wird, so dass auch die Spannung an der Stator-Hilfswicklung des Einphasen-Generators, an den der Kondensator angeschlossen ist, zu hoch ist.
  • Eine Schweißvorrichtung mit dem Gerät verbunden ist.

Beim Anschluss einer Last an das Aggregat ist es daher wichtig, die Nennleistung des Aggregats und die Nennleistung der Last zu berücksichtigen. Andere, weniger häufige Ursachen für defekte Kondensatoren sind:

  • Übermäßige Vibrationen am Kondensator
  • Übertemperatur (unzureichende oder schlechte Kühlung des Generators/Aggregats)
  • „abgenutzter“ Kondensator (die normale Lebensdauer eines Kondensators liegt bei etwa 2500 bis 3000 Betriebsstunden).

5. Schritt: Wo installieren Sie den Stromgenerator?

Innerhalb von „Generatorenland“ können Sie tatsächlich drei Anlagen unterscheiden. Die erste ist eine mobile Energiegruppe, die Sie auch vor Ort einsetzen können. Darüber hinaus können Sie sich für eine Innenaufstellung, z.B. in Ihrem Keller, entscheiden.

Denken Sie an die Belüftung und die Rauchgasabsaugung. Die letzte Möglichkeit besteht darin, sich für eine feste Installation im Freien zu entscheiden.

6. Schritt: Welchen Kraftstoff möchten Sie verwenden?

Mit den vorherigen fünf Schritten können Sie den richtigen Generator für Ihre Bedürfnisse auswählen. Die einzige Wahl, die Sie treffen müssen, ist, mit welchem Kraftstoff Ihr Generator laufen soll.

Ein Benzingenerator ist leiser im Gebrauch und in der Regel billiger im Kauf. Ein Dieselgenerator ist sehr zuverlässig im Einsatz und „zuverlässig“ und daher sehr gut für professionelle Anwendungen wie in Industrie und Bauwesen geeignet. Ein Nachteil der meisten Dieselgeneratoren ist, dass sie etwas lauter sind als ein Benzingenerator. Schließlich gibt es so genannte Wohngeneratoren, die teilweise mit Erdgas betrieben werden, so dass man sie kontinuierlich nutzen kann.